DJI Mavic Pro Test

Beim Drohnenkauf kein Geheimtipp mehr: Der DJI Mavic Pro - auch 2018 noch ein heißes Eisen!

Meine erste Drohne war ein Walkera Ladybird, damals sagenhaft teuer und heute vollkommen veraltet. Und auch wenn ich den kleinen Quadrocopter noch immer besitze, fliege ich heute doch lieber größere Drohnen mit hochauflösenden Kameras oder kleine, performante Flitzer.
Über die Jahre habe ich mir mehr als 50 Drohnen gekauft und würde daher sagen, dass ich zwischen 20 Euro und 3500 Euro mittlerweile nahezu alle relevanten Modelle geflogen bin, vom Einsteigermodell bis zur Profi-Drohne.

Was im Markt Ende 2017 auffällt, ist dass die Vielzahl der Hersteller und Modelle eine schier unüberschaubare Fülle angenommen hat, die es für Anfänger und Außenstehende schwer macht, den Durchblick zu behalten. Die "eine Empfehlung" zum Kauf gab es ohnehin noch nie, heute existiert sie erst recht nicht. Aus diesem Grund zeige ich hier, worauf es in jeder Preisklasse ankommt, welche Features Standard sind, was die beste Drohne ihrer Preisklasse ausmacht und wie es gelingt, auch ohne großes Know-How eine gute Drohne kaufen zu können.

Was Sie benötigen? Ein wenig Zeit, um sich diesen Guide durchzulesen und eine Idee, wieviele Euro Sie ausgeben wollen. Für die Budgets bis 200 Euro, bis 600 Euro und jenseits der 600 Euro habe ich gute Drohnen ausgewählt und erläutert, warum diese sich von der Konkurrenz abheben. Während es dieses zugegebenermaßen billige Wortspiel umsonst gab, müssen Sie sich klar werden, dass es je nach Anspruch einiges kosten kann, eine Drohne zu kaufen. Bis 100 Euro existiert viel Plastikschrott und gibt es nur wenige Modelle, die sich lohnen, auf die ich jedoch hier näher eingehe.
Wichtig für Sie: Beachten Sie bitte den angehängten FAQ-Bereich, in dem Sie alle relevanten Informationen zu Drohnen einfach erklärt einsehen können. Von (A)RTF über Brushless Motoren bis zum ominösen headless modeinvestieren Sie 3 Minuten und Sie werden wissen, was Sie kaufen.

Drohnen bis 200 Euro – preiswerte "Starterpakete"

Test der 2016 Drohne

Kameratragende Quadrocopter unter 200 Euro sind oft minderwertig. Ausnahme ist die Syma X5C.

Wer eine Drohne kaufen möchte und lediglich ein Budgetrahmen von maximal 200 Euro zur Verfügung hat, muss Kompromisse eingehen. In dieser Preisklasse ist es unmöglich Features wie Full HD-Kameras oder stabiles FPV (Erklärungen unten im FAQ-Bereich) anzubieten. Auch haben diese Drohnen meistens eine begrenzte Flugdauer und damit eine Reichweite, die nur wenige Hundert Meter misst. Dennoch sind diese Quadrocopter für den Beginn super, da sie als leicht gebaute, teilweise sehr robuste Drohnen auch bei hefitgen Crashs mit ein wenig Sekundenkleber wieder gerichtet werden können. Bei hochwertigen Drohnen jenseits der 1000 Euro sind solche Abstürze ein enorm kostspieliges Unterfangen.
Drohnen unter 200 Euro (auch noch günstigere Mini Drohnen) machen beim Fliegen viel Spaß, man kann etwas mehr riskieren und sie vermitteln ein gutes Bild vom Modellflug. Wirklich tolle Luftaufnahmen (Video & Foto) lassen sich indes mit einem solchen Flugmodell nicht machen, da ihre Kamera meistens nicht über 2 Megapixel (MP) hinausgeht und das Gimbal in den meisten Fällen starr ist. Mit echten Kameradrohnen können diese günstigen Anfängermodelle dahingehend natürlich nicht gleichziehen.
Rund 8-15 Minuten Flugzeit sollte man auch bei diesen günstigen Quadrokopter erreichen können, mehr als 200 Meter Reichweite ist jedoch selten drin. Alles in allem reicht es also, um mit Freude durch die Luft zu fliegen und die Welt von oben zu betrachten.

Drohnen bis 200 Euro: Die besten Einsteigermodelle

Hubsan X4

Beste Drohne für Kinder: Hubsan X4

Hubsan X4: 2 Megapixel für knappe 40 Euro.

Wenn man sich nicht für maximal 20 Euro (Modelle von Wltoys, Eachine, JJRC) winzig kleine Nano-Drohnen kaufen möchte, ist die Hubsan X4 H107 der erste wirklich empfehlenswerte Quadcopter. Ob ohne oder mit Kamera, dieser günstige Quadrocopter hat weltweit viele Fans, die vor allem auf ihre robuste Bauweise und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bauen. Für nicht einmal 50 Euro erhält man mit der Hubsan X4 einen kleinen, wendigen Quadrocopter, der, je nach Ausführung, ohne Kamera, mit 2 MP-Kamera oder sogar mit FPV ausgestattet ist. Rund 7 Minuten Flugzeit sind pro Akkuladung möglich, die Reichweite beträgt grobe 80 Meter.

Hubsan X4
 Flugzeit
7 Minuten
 Reichweite
80 Meter
 Ladezeit
40 Minuten
 Gewicht der Drohne
unter 200 Gramm
 Kamera
2 Megapixel
 Eignung
Einsteiger
 Wo fliegen
indoor & outdoor
 Lieferumfang
RTF
 Kenntnisnachweis
nein
 Plakette erforderlich
nein

Angebote bei Amazon ab 40€*

Blade Nano QX

Drohne kaufen: Blade Nano QX im Test als BNF Version

Kleiner leichter Quadrocopter zum Heizen: Blade Nano QX.

Als mein Lieblingscopter muss im Guide natürlich auch der Nano QX von Blade aufgeführt werden. Als einzige Drohne ohne Kamera ist sie in dieser Liste eine wahre Bereicherung! Mit gerade einmal 18 Gramm Abfluggewicht und leistungsstarken Motoren ist diese Minidrohne ein echter Bolide und unglaublich wendig im Flug. Die Qualität hat jedoch leider ihren Preis: Mit knappen 60 Euro als BNF-Version und rund 80 Euro als RTF-Version ist der Blade Nano QX kein Schnäppchen aber meiner Meinung nach die beste Drohne ohne Kamera zum willenlosen Heizen durch den Garten. Mehr zum Copter inklusive ausführlichem Testbericht.

Blade Nano QX
 Flugzeit
8 Minuten
 Reichweite
80 Meter
 Ladezeit
25 Minuten
 Gewicht der Drohne
unter 200 Gramm
 Kamera
keine
 Eignung
Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
indoor & outdoor
 Lieferumfang
BNF & RTF
 Kenntnisnachweis
nein
 Plakette erforderlich
nein

Angebote bei Amazon ab 60 Euro*

Geht es darum, die beste Drohne unter 100 Euro zu finden, vertrauen die meisten Menschen auf die folgenden zwei Modelle: Die Syma X5C Explorer und die UDI U818A. Beide Quadrocopter sind zuletzt neu aufgelegt worden und haben Updates hinsichtlich der Onboardcam erhalten.

Syma X5C Explorer

X5HW Test der 2016 Drohne

Quadrocopter im Test: Schöne Anfänger-Drohne unter 100 Euro.

Die Syma X5C ist seit Jahren ein Evergreen am Drohnenhimmel und wird, auch wegen des großen Lieferumfangs, von vielen Käufern präferiert. Im Test der X5C und der baugleichen Arshiner X5C hat mir insbesondere die verlässliche, ruhige Flugweise gefallen. Für Einsteiger und Anfänger ist das eine gute Basis.
Die Kamera wurde 2017 von 2 MP auf 3,6 MP aufgerüstet, wobei Fotos mit 2560*1440 Pixeln auslösen und Videos mit 1280*720 bei 30 FPS aufgezeichnet werden. Für einen Preis von rund 70 Euro nicht schlecht!
Rund 8 Minuten kann man den Copter in der Luft halten, wobei es wegen der Größe (31,5 cm Diagonale) auch auf den Wind ankommt, der an der Leistung knabbert.

Syma X5C Explorer
 Flugzeit
8 Minuten
 Reichweite
100 Meter
 Ladezeit
100 Minuten
 Gewicht der Drohne
unter 200 Gramm
 Kamera
3,6 MP
 Eignung
Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
outdoor
 Lieferumfang
RTF
 Kenntnisnachweis
nein
 Plakette erforderlich
nein

Angebote bei Amazon ab 70 Euro*

UDI U818A

Günstige Drohne kaufen: UDI U818A als Alternative

Günstiger Quadrocopter für Einstiger: UDI U818 hat auch seine Nachteile.

Die zweite Neuauflage in dieser Liste ist die UDI U818 PLUS, deren Onboardkamera nicht fest arretiert sondern vor dem Abheben schwenkbar ist. Das ist in dieser Preiskategorie sehr selten und auch wenn es nur vor dem Abheben manuell einstellbar ist, ein tolles Feature. Durch die Ausrichtung kann nämlich der Blickwinkel auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden  – etwas was bei sonstigen Drohnen gar nicht erst möglich ist.
Die UDI U818 PLUS ist zudem mit einer Smartphone-Halterung an der Fernsteuerung ausgestattet, mittels derer man das übertragene FPV-Bild stets im Blick hat. Bei einer Bildrate von 20 FPS bei 720P und einer Übertragung per WIFI, eignet sich ein solches FPV-Bild jedoch nicht, um ausschließlich danach zu fliegen.
Dank des 1000 mAh-Akkus und der großen Rotoren erhöht sich die Flugzeit drastisch auf maximal 15 Minuten, die Ladezeit von 3 Stunden(!) ist hingegen der pure Alptraum.
Insgesamt ist die UDI U818 PLUS aber eine gute Alternative zur Syma X5C Explorer, wenn es darum geht eine günstige Drohne mit Kamera zu kaufen.

UDI U818 PLUS
 Flugzeit
15 Minuten
 Reichweite
100 Meter
 Ladezeit
180 Minuten
 Gewicht
unter 200 Gramm
 Kamera
 2 MP
 Eignung
 Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 nein

Angebote bei Amazon ab 90 Euro*

Drohnen kaufen: 200 - 600 Euro

Yuneec Breeze Test: Günstige Drohne mit Kamera

Drohne für 300 Euro mit 4K-Video, Selfie-Funktion und Smartphone-Steuerung.

Wer bereit ist, 300, 400 oder bis zu 600 Euro für eine Drohne auszugeben, ist auf dem richtigen Pfad. Während günstige Quadrocopter (andere Multicopter wie Tricopter, Hexacopter oder Octocopter werden auf dem Massenmarkt praktisch nicht angeboten) vielmals mehr Kinderspielzeug denn fliegende Kamera sind, gehen diese hochwertigeren Drohnen einen Schritt weiter. Im Preisbereich bis 600 Euro werden oftmals entweder Highend-Modelle von preiswerteren Herstellern angeboten oder Einsteigermodelle der Spitzenhersteller vermarktet, wie es bei der Yuneec Breeze oder dem DJI Spark der Fall ist.
Wer im Preisbereich bis 600 Euro Drohnen kaufen möchte, kann sich darauf verlassen, dass alle Geräte per GPS, Ultraschall oder visuellem Positionierungssystem auf Kurs bleiben. Bezüglich der Kamera-Auflösung ist HD-Qualität das Mindeste, Full HD Standard und 4K etwas Besonderes. Einzel-Fotos sollten mit mindestens 8 Megapixeln aufgezeichnet werden. Über eine vom Hersteller bereitgestellte App können diese Drohnen mit dem Smartphone verbunden, teilweise auch damit gesteuert werden. Im Vergleich zu den günstigen Modellen ist dies hier keine Spielerei mehr und kann beinahe ebenbürtig genutzt werden. Auf Smartphone und Tablet können per Datenübertragung FPV-Bilder live auf dem Bildschirm angezeigt werden, wobei die Übertragung mit zunehmendem Preis stabiler ist und eine größere Reichweite ermöglicht.
Wer schon eine moderne GoPro-Actionkamera besitzt, kann hier unter Umständen ein Schnäppchen machen: Indem Sie eine Drohne anschaffen, die zwar keine inkludierte Cam – dafür aber ein GoPro-fähiges Gimbal hat, können Sie die Drohne als Flugplattform und die GoPro-Cam am Boden und der Luft nutzen.

Yuneec Breeze

Drohne mit 4K Kamera: Yuneec Breeze

Die Yuneec Breeze ist ein kleiner Selfie-Copter für wenig Geld.

Für 300 Euro eine 4K Drohne kaufen geht nicht? Geht sehr wohl! Die Breeze ist der ideale Begleiter für Selfie-Gelüste und kleine Portemonnaies. Dabei wird keine spezielle Fernsteuerung benötigt – das Smartphone respektive Tablet reicht dank App auch aus. Während das Fehlen einer Fernsteuerung bei Drohnen mit hoher Reichweite, wie dem DJI Mavic Pro, von Nachteil wäre, tut es der Attraktivität der Breeze keinen Abbruch: Mit seinen 12 Minuten Flugzeit und der begrenzten Reichweite ist der nur 24 Zentimeter messende Quadrocopter eher für spontane, hochauflösende Shots gedacht.
Auch kleine Verfolgungsvideos können dank visuellem Tracking gemacht werden. Als AddOn gibt es ein FPV-Kit, bestehend aus RC-Funke und VR-Brille.

Yuneec Breeze
 Flugzeit
 12 Minuten
 Reichweite
 100 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht der Drohne
 unter 500 Gramm
 Kamera
 13 MP
 Eignung
 Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon ab 300 Euro*

Parrot Bebop 2

Parrot Bebop im Test

Full HD Drohne, VR-Brille und Fernsteuerung für weniger als 600 Euro.

Eine Drohne mit VR-Brille für unter 600 Euro – kurz: Parrop Bebop 2. In der zweiten, rundum erneuerten Version des Quadrocopters ist alles enthalten, was sich Hobbypiloten mit Virtual Reality-Affinität wünschen könnten: Full HD-Kamera (1920x1080p) bei 30 fps, Einzelfotos mit 14 Megapixeln, dazu eine gut umgesetzte Smartphone-App zur Steuerung und 7 Sensoren für erhöhte Flugstabilität. Wer eine FPV-Drohne sucht, die mehr als eine Viertelstunde in der Luft bleiben kann, hat mit dem Parrot Bebop 2 bezüglich des Preises erstmals eine echte Alternative. Gut 25 Minuten Flugzeit sind drin, einziges Manko bleibt die starre Onboardamera und damit die Notwendigkeit der auschließlich digitalen Bildstabilisierung.

Parrot Bebop 2
 Flugzeit
 25 Minuten
 Reichweite
 300 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht der Drohne
 unter 500 Gramm
 Kamera
 14 MP
 Eignung
 Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon unter 600 Euro*

DJI Spark

DJI Spark Quadrocopter in blau

Farbenfrohe Angelegenheit beim Spark: Der Selfie-Copter kommt in bunter Vielfalt.

Das heißeste Eisen im Preisbereich bis 600 Euro ist der 2017 vorgestellte DJI Spark. Dieser Quadrocopter ist war nicht faltbar, aber dennoch sehr klein. Gerade einmal 17 cm Achsendiagonale hat der kleine aufzuweisen, kleiner als eine Handspanne. Trotzdem hat der Spark allerhand unter der Haube: GPS/GLONASS, visuelle Positionierung und Hinterniserkennung (und Ausweichung), sowie eine 12 MP respektive 4K Kamera. Per WIFI gesteuert, hat der Quadrocopter eine Reichweite von maximal 100 Metern, er kann aber auch per normaler RC-Funke gesteuert werden. Die aus anderen Drohnen-Reihen der Firma bekannte "intelligent flight battery" ist beim Spark 1480 mAh leicht und bringt es dennoch auf 15 Minuten max Flugzeit.
Im Vergleich zu anderen Selfie-Drohnen kostet der günstigste Spark sicherlich eine gute Stange Geld, doch wer sich im Preisbereich bis 600 Euro umsieht, kommt kaum um ihn herum.
Persönlich würde sich das Rennen der Drohnen bis 600 Euro bei mir zwischen dem Spark und dem DJI Phantom 3 entscheiden.

DJI Spark
 Flugzeit
 15 Minuten
 Reichweite
 100 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht der Drohne
 unter 500 Gramm
 Kamera
 12 MP
 Eignung
 Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote für unter 500 Euro*

DJI Phantom 3

Günstige Drohne mit Kamera

Knaller in Bezug auf Preis-Leistung: Phantom 3 auch 2017 noch ein echter Tipp!

Der Phantom 3 ist ein absoluter Klassiker am UAV-Himmel und ein Preis-Tipp für viele Einsteiger. Auch wenn er aufgrund der neuen Modelle wie dem die nunmehr vierte Version nicht mehr produziert wird, kann man sich auch heute noch die Drohne über Kanäle wie Amazon besorgen.
Für den Phantom 3 in all seinen Ausführungen spricht die Stabilität und Zuverlässigkeit im Flug und das in 3 Achsrichtungen schwenkbare Gimbal. Keine der anderen RTF-Drohnen bietet dieses Feature zu einem niedrigeren Preis an, weswegen der P3 für Anfänger und Sparfüchse absolut erwähnenswert ist.
In der Standardversion kann die Kamera Videoaufnahmen mit 2,7K und Einzelfotos mit einer Auflösung von 12 Megapixeln aufnehmen. Neben GPS-Navigation, zahlreichen Flugmodi, FPV Live-Bild auf Handy oder Tablet ist der P3 mit einer Flugdauer von 25 Minuten und einer Reichweite von weit mehr als 1 km gesegnet.

DJI Phantom 3
 Flugzeit
 25 Minuten
 Reichweite
 1000 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht der Drohne
 1260 Gramm
 Kamera
 12 MP
 Eignung
 Einsteiger & Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon ab 500 Euro*

Drohnen ab 600 Euro

DJI Mavic Pro im Vergleich

Im Preisbereich zwischen 600 und 2000 Euro ein Highlight: DJI Mavic Pro im Drohnen Vergleich.

Zwischen 600 und 1500, respektive 2000 Euro werden die besten Kameradrohnen des Consumer-Marktes angeboten. Wer dieses Geld ausgeben möchte, muss wenige Kompromisse hinnehmen und kann sich einerseits auf stabile Komplettsysteme verlassen und andererseits die Vorzüge hochwertiger Kameras genießen. Drohnen dieser Kategorie haben üblicherweise sowohl GPS als auch GLONASS Positionierung, eine visuelle Hinternisserkennung und -Vermeidung (das sogenannte obstacle avoidance), zahlreiche Flugmodi und einen speziellen Video-Downlink, der auch bei weiten Flügen hochauflösende FPV-Bilder überträgt.
Keine Frage: Wer eine gute Drohne sucht, sollte bei einem der folgenden Quadrocopter zuschlagen. Je nach Saison bieten die Hersteller hierbei auch attraktive Pakete und Sonderkonditionen.

Yuneec Q500

Yuneec Q500 4K im Drohnen Test

Der Q500 ist wahlweise ohne Kamera (GoPro-kompatibel), als Full HD- oder 4K Version erhältlich.

Die günstigste Drohne aus dem Highend-Segment ist der Yuneec Q500, der wahlweise als Q500 + oder als erweiterte Version Q500 4K angeboten wird. Neben dieser Modellreihe ist der chinesische Hersteller auch für den Typhoon H bekannt. Ab einem Preis von knapp 600 Euro kann man den Quadrocopter kaufen, der eine 16 Megapixel Kamera trägt, die auch Full HD Videos mit bis zu 60 FPS aufzeichnet.
Die Live-Übertragung der Bilddaten eignet sich, anders als bei vielen günstigen Quadrocoptern dazu, auch auf große Distanzen danach zu fliegen, ein Feature, das bei allen folgenden Drohnen selbstverständlich ebenso gilt. Die FPV-Daten werden direkt auf die Fernsteuerung übertragen. Anders als bei vielen hier genannten Drohnen benötigt man kein zusätzliches Tablet oder Smartphone: Das Display ist direkt in der RC-Funke integriert. Mit seiner Diagonale von 42 cm ist der Quadrocopter allerdings kein sonderlich handliches Modell und kann hinsichtlich der Packmaße natürlich nicht mit faltbaren Drohnen wie dem Mavic Pro mithalten.
Trotzdem: Der Q500 ist eine echte Alternative für alle, die eine günstige Full HD/ 4K Drohne kaufen wollen und nicht mehr als 600 Euro ausgeben wollen. Zahlreiche Flugmodi wie Smart Mode, Angle Mode, Follow Me und Return Home runden die Sache ab.

Q500
 Flugzeit
 25 Minuten
 Reichweite
 1000 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht
 1700 Gramm
 Kameraauflösung
 16 MP
 Eignung
 Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon ab 500 Euro*

DJI Mavic Pro

Beste Drohnen 2017

DJI Mavic Pro im Test: Beste Drohne 2016 und 2017?

Die beliebteste, wohl auch beste Drohne der Jahre 2016 und 2017 ist der DJI Mavic Pro. Durch das faltbare Design ist der Quadrocopter die handlichste 4K-Drohne des Highend-Segments und für alle Hobbypiloten und Reisefotografen ein must have. In der Fly More Combo ist man für alle Eventualitäten gerüstet — dank der tollen Umhängetasche muss man auch nicht viel mit sich herumschleppen. In meinem Testbericht gehe ich auf alle Features wie Hinterniserkennung, Selfie-Funktion und gutes Zubehör ein. Wer die Drohne interessant findet, sollte sich das Review unbedingt durchlesen.
Kurz und bündig: Wer eine Drohne für 1000 Euro sucht, sollte diesen Quadrocopter zwingend in die Überlegung miteinbeziehen!

DJI Mavic Pro
 Flugzeit
 27 Minuten
 Reichweite
 7000 Meter
 Ladezeit
 35 Minuten
 Gewicht
 748 Gramm
 Kamera
 12 MP / 4K
 Eignung
 Hobby
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon ab 1000 Euro*

DJI Phantom 4

DJI Phantom 4: 4K Kameradrohne

Für weniger als 1000 Euro kann man den DJI Phantom 4 Quadrocopter kaufen.

Auch wenn der DJI Phantom 4 schon wieder mehr als 1 Jahr auf dem Buckel hat, ist der Multikopter aus dem Jahr 2016 noch immer spitze für 1000 Euro. Viele Eigenschaften des Quadrocoptes sind denen des Mavics sehr änhlich, doch unterscheiden sich beide Drohnen in Bezug auf Stabilität im Wind und Packmaße.

Rund 28 Minuten beträgt die max Flugzeit, wobei ich das in Tests nicht erreichen konnte. Bei spätestens 24 Minuten war Schluss. Dank der neuen Lightridge-Technologie, die in Mavic und P4P und P4A ebenfalls verbaut ist, können FPV Live-Videos des UAV auf noch kilometerweit in HD-Qaulität auf den Bildschirm übertragen werden. Alles in allem ist der P4 ein hochwertiger Copter, der für Hobbyfotografen geeignet ist. Wer viel reist und den Fokus auf Kompaktheit legt, sollte ein faltbares, handliches UAV anschaffen. Für noch bessere Fotos & Videos den Phantom 4 Pro.

DJI Phantom 4
 Flugzeit
 28 Minuten
 Reichweite
 3 km
 Ladezeit
 45 Minuten
 Gewicht
 1350 Gramm
 Kamera
 12 MP / 4K
 Eignung
 Hobby & Profi
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis 
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Bei Amazon im Angebot für unter 1000 Euro*

DJI Phantom 4 Pro

Flaggschiff Phantom 4 Pro

Gute Kameradrohne für Profis: Die vierte Version des weißen Flaggschiffs aus Fernost.

Wem der „Standard“ Phantom 4 nicht genug ist, kann bei ausreichend „Kleingeld“ die technisch aufgemotzten DJI Phantom 4 Advanced und P4 Pro "Profi"-Drohnen kaufen. Das Wort "Profi" ist deshalb angeführt, da die Kopter gerne als highend Einsteigermodelle gekauft, aber auch von professionellen Piloten genutzt werden. Richtige Profi-Drohnen kosten jedoch bedeutend mehr. Die Quadrocopter P4A und P4P sind zwar optisch nahezu identisch mit dem normalen P4, haben allerdings deutlich mehr unter der Haube: Zusätzliche Reichweite, mehr max Flugzeit und ein größerer Kamerasensor sind nur die Aushänger der Premiumversion. Gerade der neue Exmor R CMOS-Sensor, der 4K-Videos mit bis zu 60 FPS aufzeichnen kann ist das beste, was man im Preisbereich unter 3000 Euro kaufen kann.
Anders als die Standardversion hat die Pro-Version des Multicopters zudem eine Hinderniserkennung in 5 Richtungen und ist damit gefeit gegen unachtsames Seitwärts- oder Rückwärtsfliegen.

Alles in allem ist der P4 Pro der Premiumcopter des Consumer-Marktes und die Kameradrohne für all diejenigen, die bestmögliche Luftaufnahmen machen wollen.

DJI Phantom 4 Pro
 Flugzeit
 30 Minuten
 Reichweite
7000 Meter
 Ladezeit
 40 Minuten
 Gewicht der Drohne
 1388 Gramm
 Kamera
 20 MP / 4K
 Eignung
 Hobby & Profi
 Wo fliegen
 outdoor
 Lieferumfang
 RTF
 Kenntnisnachweis
 nein
 Plakette erforderlich
 ja

Angebote bei Amazon ab 1500 Euro*

Fazit: Der Preis-Leistungs-Sieger und heiße Eisen 2017 / 2018

Welche Drohnen Sie wählen sollten hängt, wie Sie sehen, stark vom Budget ab. Der Preis-Leistungs-Sieger ist auch im Jahr 2017 noch der Phantom 3, der sehr viel Technik für vergleichsweise wenig Geld bietet. Wer aktuelle Modelle bevorzugt, wird im „richtigen“ Kameradrohnen-Segment kaum an den Branchengrößen DJI Phantom 4 und dem DJI Mavic Pro vorbeikommen. Letzterer ist auch dieses Jahr noch einer der am meisten verkauften Quadrocopter und hat mit der Platinum-Version eine Überarbeitung bekommen. 
Für kleinere Budgets sind insbesondere die Multicopter Blade Nano QX (ohne Kamera) für 80 Euro und die Syma X5C Explorer (mit Kamera) für ebenfalls 80 Euro empfehlenswert.
 Wer eine günstige Selfie-Drohne sucht, sollte zur Breeze oder dem Spark greifen.

FAQ

Ich bekomme viele Fragen von Lesern bezüglich möglicher Kaufentscheidungen und beantworte diese immer gern. Häufig drehen diese sich um die Frage, was die beste Drohne eines festen Preisrahmens für Eigenschaften und Features haben soll. Mit diesen FAQ möchte ich die wichtigsten & häufigsten Fragen nochmals herausgreifen.

RTF

RTF steht für ready to fly und bedeutet, dass Sie, sollten Sie eine Drohne bestellen, nacht dem Erhalt und Auspacken nichts weiter tun müssen, als Funke und Copter anzuschalten. Die Bindung beider wurde schon im Werk vollzogen. Mit anderen Worten: Flugfertig!
Eine Sonderform ist ARTF, was Almost ready to Fly bedeutet. Bei den meisten dieser Drohnen müssen noch Propeller auf die Rotoren gesteckt werden, ansonsten verhält es sich analog zu RTF.

BNF

Bind and Fly bedeutet, dass Sie selbst Sender (in der Fernsteuerung) und Empfänger binden müssen. Teilweise müssen Sie noch eine gesonderte Funke zum Quadrocopter kaufen.
Nur zwei Modelle in diesem Ratgeber werden als BNF ausgeliefert: Der Spark stellt in der günstigen Standardversion eine Verbindung zum Smartphone her, der Blade Nano QX benötigt in der BNF-Version eine kompatible Fersteuerung.
Drohnen sind als BNF-Version zumeist günstiger, lohnen sich jedoch nur, wenn man ohnehin eine kompatible RC-Funke besitzt.

Headless Mode

Jeder, der im Jahr 2017 (dies gilt natürlich auch für 2018) Drohnen kaufen will, wird dieses Feature irgendwo in der Beschreibung lesen und sich eventuell fragen, was es damit auf sich hat. Vereinfacht ausgedrückt, fliegt man bei aktiviertem Headless mode immer „nach vorne“, wenn man den Nick-Knüppel drückt. "Nach vorne“ ist hier aber nicht aus Sicht der Drohnen im jeweiligen Moment gemeint, sondern in Bezug auf die Flugrichtung bei Aktivierung des Modus’.
 Klingt kompliziert, ist es eigentlich nicht, aber Einsteiger und Anfänger sollten dieses Feature nicht als Vorteil bei Kauf sehen und lieber richtig fliegen lernen.

Visuelle Hinderniserkennung

Drohnen ab 600 Euro haben üblicherweise visuelle Hinderniserkennung. Visuell bedeutet, dass keine Kameras genutzt werden, um Hindernisse wie Äste oder Wände im Flugpfad des Multicopters zu erkennen. Coper, die dieses System nutzen sind zum Beispiel die Mavicdrohne (Sensoren nur in der Front) und der P4, der 5 visuelle Sensoren zur Hinderniserkennung und -Umfliegung trägt.

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