Mini-Quadrocopter für zuhause

Von: Sebastian, Datum: 22.05.2016

Die meisten Drohnen sind sowohl für den Flug im Freien, als auch für Indoor-Touren geeeignet. So kann man mit der Drohne bei jedem Wetter abheben und muss sich nicht nur auf sonnige Tage verlassen. Die Outdoor-Tauglichkeit schlägt sich allerdings in einem höheren Preis und größeren Maßen wieder – für Indoor-Flüge nicht wirklich ideal. Wer mit dem Mini-Quadrocopter nur zuhause durch die Wohnung oder gelegentlich im Garten fliegen möchte, kann hier die passende Indoor-Drohne finden.

Indoor-Drohne: Quadrocopter für zuhause

Kleine Indoor-Drohne erobert das Zuhause

Die hier vorgestellten Mini-Quadrocopter eignen sich vor allem für Indoor-Flüge, da sie sehr klein sind. Während die kleinste Indoor-Drohne kaum größer ist als ein 2-Euro-Stück sind die restlichen Quadrocopter für zuhause kaum größer als eine Faust. Das hat den Vorteil, dass die gesamte Wohnung zur Spielwiese wird!

  • Stuhlbeine werden mit der Indoor-Drohne zu Slalom-Stangen
  • Regale zur Helipad-Landeplätzen
  • Flur und Zimmer zu Rennstrecken
  • Und Türrahmen zu Mini-Tunnels

Während ein großer Quadrocopter mit Kamera für solch sportliche und spritzige Jagden zu träge wäre, ist die kleine Indoor-Drohne für zuhause in ihrem Element.

Indoor-Drohne: Den Garten unsicher machen!

Auch wenn die kleinen Quadrocopter für zuhause ausgelegt sind, kann man auch im Garten Spaß haben. An windstillen Tagen spricht nichts dagegen, zwischen Büschen, Ästen und Gräsern hindurch zu heizen. Wieder einmal spreche ich hier aus eigener Erfahrung! J

Trotzdem sollte man es nicht übertreiben: Gegen Wind und Feuchtigkeit hat die kleine Indoor-Drohne wenig auszurichten und wird zum Spielball der Elemente. Daher lieber Vorsicht walten lassen und nur die Indoor-Drohne nur bei sonnigem Wetter ausführen.

Indoor-Drohne mit Kamera und ohne Kamera

Ob man sich eine Mini-Drohne mit Kamera kauft, oder es doch bei einem leichteren und günstigeren Anfänger-Modell belässt, ist jedem selbst überlassen. Man sollte sich aber vor dem Kauf vor Augen führen, dass eine Mini-Drohne mit Kamera weniger wendig ist, als eine Mini-Drohne ohne Kamera. Dies liegt vor allem am zusätzlichen Gewicht: Eine Indoor-Drohne wiegt ohne Kamera rund 30 – 70 Gramm. Eine Kamera, welche unter der Drohne fest angebracht ist, addiert zusätzliche 5-15 Gramm. Für das Flugverhalten, die Spritzigkeit und die Flugdauer der Drohne ist das nur abträglich. Wer die Indoor-Drohne nur für das Fliegen zuhause und nicht zum Filmen benötigt, sollte daher überlegen, ob es tatsächlich ein Drohne mit Kamera sein soll.

Preistipp: Indoor-Drohne für 30 Euro

Als Indoor-Drohne eignet sich beispielsweise der Revell Quadrocopter. Dieser ist mit rund 30 Euro für Einsteiger durchaus erschwinglich und bietet gute Flugleistungen. Mit einer „Größe“, die gerade einmal eine 2-Euro-Münze überragt, ist dies eine Indoor-Drohne wie sie im Buche steht.

Revell Quadrocopter im Detail.

Preistipp: Indoor-Drohne mit Kamera für 60 Euro

Wer eine Drohne nicht nur indoor nutzen möchte, sondern den Quadrocopter auch von Zeit zu Zeit im Garten und in der freien Natur fliegen lassen möchte, kann sich auf die Blade Nano QX verlassen. In meinem detaillierten Testbericht zur Blade Nano QX gehe ich auf die robuste Bauweise und die sagenhafte Flugperformance ein. Eigenschaften, die sich insbesondere bei Indoor-Flügen bezahlt machen, auch wenn die Blade Nano für eine Mini Drohne etwas teuer ist.

Im Drohnen-Test erhalten Sie weiterführende Informationen zu aktuellen Einsteiger-Drohnen bis 100 Euro.